Tomatensuppe mit Reisnudeln – Leicht & wärmend – Pasta Rezept – einfach kochen
Pasta Saucen & Nudelgerichte

Tomatensuppe mit Reisnudeln – Leicht & wärmend

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Tomatensuppe mit Reisnudeln – Leicht & wärmend – Pasta Rezept – einfach kochen
📅 30. September 2018 Pasta Saucen & Nudelgerichte
⏱️Vorbereitung15 Min.
🍳Kochzeit20 Min.
⏰️Gesamt35 Min.
👥Portionen4
📊SchwierigkeitEinfach

Es gibt Gerichte, die einen sofort nach Hause bringen — nicht in ein bestimmtes Haus, sondern in dieses warme, geborgene Gefühl, das man als Kind kannte. Bei mir ist es eine Tomatensuppe. Ich erinnere mich noch genau, wie meine Oma an trüben Herbstnachmittagen den großen Emailletopf auf den Herd stellte und die Küche sich innerhalb von Minuten mit diesem unglaublichen Duft nach Tomate, Knoblauch und frischen Kräutern füllte. Damals wusste ich nicht, was darin war — ich wusste nur, dass ich davon nie genug bekommen konnte.

Heute koche ich dieses Rezept selbst, und es hat sich zu einem echten Seelenwärmer in meiner Küche entwickelt. Immer wenn der erste Herbstwind die Blätter von den Bäumen treibt, wenn man nach einem langen Arbeitstag erschöpft nach Hause kommt, oder wenn der Körper einfach etwas Leichtes, Nährendes braucht — dann ist diese Tomatensuppe mit Reisnudeln genau das Richtige. Sie ist unkompliziert, schnell gekocht, und trotzdem steckt so viel Geschmack darin, dass man beim ersten Löffel unweigerlich die Augen schließt. Das Beste daran: Sie ist komplett vegan und macht satt, ohne schwer zu liegen.

Warum dieses Rezept etwas Besonderes ist

Was dieses Rezept von einer gewöhnlichen Dosentomate-Suppe unterscheidet, sind die frischen, sehr reifen Tomaten, die zusammen mit der Passata gekocht werden. Diese Kombination gibt der Suppe eine wunderbare Tiefe — die Passata liefert das konzentrierte Tomatenaroma, während die frischen Tomaten Frische und eine leicht säuerliche Note mitbringen, die alles lebendig macht. Das Häuten der Tomaten klingt nach Mehraufwand, ist aber in Wahrheit ein kleiner Schritt mit großem Effekt: Die Haut würde beim Kochen zähe, unangenehme Fetzen bilden, die die samtige Textur der Suppe stören. Wer einmal diese Version probiert hat, möchte keine andere mehr. Die Reisnudeln machen das Ganze außerdem angenehm sättigend, ohne glutenhaltig zu sein — ein Pluspunkt für alle, die Weizen meiden möchten.

Tipps für die perfekte Tomatensuppe

Tipp 1 — Nur wirklich reife Tomaten verwenden: Der Geschmack dieser Suppe steht und fällt mit der Qualität der Tomaten. Unreife, blasse Supermarkt-Tomaten aus dem Winter geben kaum Aroma ab und machen die Suppe fade. Kaufe am besten Rispen- oder Strauchtomaten auf dem Wochenmarkt, wenn die Saison es erlaubt — oder greife außerhalb der Saison lieber ausschließlich auf eine gute Tomatenpassata zurück und spare dir die frischen Tomaten bis zum Sommer auf.

Tipp 2 — Die Prise Zucker nicht vergessen: Tomaten bringen je nach Reifegrad eine ausgeprägte Säure mit. Eine kleine Prise Zucker gleicht diese Säure aus, ohne dass die Suppe süß schmeckt. Sie macht den Geschmack runder und vollmundiger. Probiere nach dem Würzen und gib den Zucker nach Gefühl dazu — manchmal reicht eine winzige Menge, manchmal braucht es etwas mehr.

Tipp 3 — Reisnudeln separat timen: Reisnudeln quellen beim Kochen auf und saugen die Suppe auf, wenn sie zu lange darin liegen oder die Suppe aufgewärmt wird. Falls du Reste für den nächsten Tag aufheben möchtest, koche die Nudeln separat und gib sie erst beim Servieren in den Teller. So bleibt die Suppe schön flüssig und die Nudeln behalten ihren angenehmen Biss.

Tipp 4 — Mit frischen Kräutern abrunden: Oregano und Majoran geben der Suppe eine mediterrane Tiefe. Wenn du frische Kräuter zur Hand hast, gib ein paar Blätter frischen Basilikum erst ganz am Ende über die fertige Suppe — das Aroma frischer Kräuter verflüchtigt sich bei Hitze schnell, deshalb sollten sie nicht mit gekocht werden.

Zutaten

(für 2 Portionen)

Zubereitung

  1. Tomaten häuten und vorbereiten: Ritze die Unterseite jeder Tomate mit einem scharfen Messer kreuzförmig ein — nur die Haut, nicht das Fruchtfleisch. Lege die Tomaten in eine hitzebeständige Schüssel und übergieße sie großzügig mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher. Lass sie etwa 10 Minuten stehen, bis die Haut sich an den Schnittstellen sichtbar zurückzieht und wellt. Gieße das heiße Wasser ab und schrecke die Tomaten kurz mit kaltem Wasser ab, damit du sie anfassen kannst. Ziehe die Haut ab — sie löst sich jetzt mühelos mit den Fingern. Schneide anschließend den Strunk heraus und entferne das Kerngehäuse, denn das enthält viel Wasser und kann die Suppe verwässern. Schneide das Fruchtfleisch grob in Stücke.
  1. Zwiebel und Knoblauch anbraten: Schäle die Zwiebel und den Knoblauch und schneide beides in feine, gleichmäßige Würfel. Je kleiner die Würfel, desto gleichmäßiger garen sie — so gibt es keine großen, halbgaren Zwiebel-Stücke in der fertigen Suppe. Erhitze etwas Öl in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebel hinein und schwitze sie für 2–3 Minuten an, bis sie glasig und weich ist. Dann den Knoblauch dazugeben und weitere 1–2 Minuten mitbraten. Achte darauf, dass der Knoblauch nicht zu dunkel wird — er verbrennt schnell und wird dann bitter, was den Geschmack der ganzen Suppe beeinträchtigt.
  1. Tomaten hinzufügen und alles ablöschen: Gib nun die grob gehackten, gehäuteten Tomaten zu den Zwiebeln in den Topf. Rühre alles gut um und lass die Tomatenstücke für 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze mitgaren, bis sie leicht zerfallen und ihren Saft abgeben. Dann mit der Tomatenpassata und der Gemüsebrühe ablöschen. Beginne mit 100 ml Brühe und entscheide später, ob du mehr hinzufügen möchtest — die Konsistenz lässt sich so noch gut anpassen. Rühre alles gut durch, damit sich Tomaten, Passata und Brühe zu einer homogenen Basis verbinden.
  1. Würzen und Reisnudeln garen: Würze die Suppe nun kräftig mit Salz, Pfeffer, Oregano und Majoran. Gib die Prise Zucker hinzu und schmecke ab — die Suppe sollte würzig, rund und leicht nach Kräutern duften. Gib dann die Reisnudeln direkt in die Suppe. Lass alles bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten sanft köcheln, nicht wallend kochen, damit die Suppe nicht zu stark einreduziert. Die Reisnudeln nehmen in dieser Zeit die Flüssigkeit auf und werden angenehm weich. Wenn dir die Suppe zu dick wird, rühre einfach noch etwas Brühe ein.
  1. Abschmecken und servieren: Probiere die fertige Suppe ein letztes Mal und passe die Würzung nach Bedarf an. Reisnudeln saugen Salz auf — oft braucht die Suppe nach dem Garen der Nudeln noch eine kleine Nachsalzung. Wenn du möchtest, kannst du die Suppe mit einem Stabmixer kurz anmixen, um eine cremigere Textur zu erhalten, und die Nudeln erst danach einrühren. So bekommst du die beste Kombination aus samtigem Suppengrund und bissfestem Einlage-Element.

Serviervorschlag

Diese Tomatensuppe mit Reisnudeln ist ein vollständiges, leichtes Gericht für sich — aber mit ein paar kleinen Ergänzungen wird sie zum echten Festmahl. Serviere sie in tiefen, vorgewärmten Tellern und träufle vor dem Servieren einen kleinen Faden gutes Olivenöl über die Oberfläche — das gibt einen wunderbaren Glanz und ein intensives Aroma. Ein paar frische Basilikumblätter oder etwas gehackte Petersilie obenauf machen die Suppe nicht nur hübscher, sondern auch aromatisch frischer. Dazu passen dicke Scheiben knuspriges Ciabatta oder ein gutes Sauerteigbrot — damit lässt sich der letzte Tropfen aus dem Teller wischen, was bei dieser Suppe unbedingt sein muss. Als Getränk empfehle ich ein Glas leichten Rotwein wie einen Barbera oder einfach ein kühles Mineralwasser mit einem Spritzer Zitrone. Für Kinder oder an Abenden ohne Wein ist auch ein selbst gemachter Kräutertee eine wunderbare Begleitung, der die Wärme der Suppe herrlich ergänzt.

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Lisa Weber

Lisa Weber

Mama & Küchenchefin

Als Mutter von drei Kindern weiß ich, wie wichtig schnelle, leckere und alltagstaugliche Rezepte sind. Auf Saucenmeister.de teile ich meine liebsten Saucen, Dips und Pasta-Rezepte – unkompliziert nachzukochen und jedes Mal ein echter Genuss für die ganze Familie!

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