Burger Buns - Viiiiiel besser als gekauft ;-) – Soßen Rezept – selber machen
Soßen Rezepte

Burger Buns - Viiiiiel besser als gekauft ;-)

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Burger Buns - Viiiiiel besser als gekauft ;-) – Soßen Rezept – selber machen
📅 12. Dezember 2017 Soßen Rezepte
⏱️Vorbereitung15 Min.
🍳Kochzeit20 Min.
⏰️Gesamt35 Min.
👥Portionen4
📊SchwierigkeitEinfach

Weißt du noch, wie das früher war? Burger gab es nur bei McDonald's oder Burger King, und zu Hause wäre niemand auf die Idee gekommen, so etwas selbst zu machen. Das gehörte für mich irgendwie in die Kategorie "Restaurantessen" — unerreichbar, aufwendig, nichts für die heimische Küche. Und dann kam der große Burger-Boom. Plötzlich schossen Craft-Burger-Läden wie Pilze aus dem Boden, und auf einmal traute sich auch ich, mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Was steckt eigentlich in so einem wirklich guten Burger-Bun? Die Antwort überraschte mich damals sehr: gar nicht so viel. Milch, Butter, Hefe, Mehl — Zutaten, die ich ohnehin immer zuhause habe.

Das erste Mal, als ich diese Burger Buns selbst gebacken habe, war an einem verregneten Samstagvormittag. Draußen prasselte der Regen gegen die Küchenfenster, drinnen duftete es bald nach frisch gebackenem Brot — und ich war komplett verloren. Seitdem gibt es bei uns zu Hause keinen Burger mehr mit gekauften Brötchen. Nicht weil ich ein Purist bin oder krampfhaft alles selbst machen muss. Sondern ganz einfach, weil der Unterschied so gewaltig ist, dass man nach dem ersten selbst gebackenen Bun nie wieder zurückwill. Diese Brötchen sind außen goldbraun und leicht knusprig, innen unglaublich fluffig und weich — so ein gekauftes Plastik-Bun kann da schlicht nicht mithalten.

Das Beste daran? Der Zeitaufwand klingt erst nach viel, ist es aber gar nicht. Die meiste Zeit macht der Teig seinen Job ganz alleine — du kannst in der Ruhezeit gemütlich den Burger-Belag vorbereiten, den Tisch decken oder einfach einen Kaffee trinken. Ich verspreche dir: Wenn du diese Buns einmal gemacht hast, wirst du sie immer wieder backen wollen. Sie passen zu jedem Burger-Abend, zum Grillfest im Sommer, zum gemütlichen Familienessen — und sie machen jedes Mal ordentlich Eindruck, ohne dass du stundenlang in der Küche stehen musst.

Warum dieses Rezept besonders ist

Was dieses Rezept von anderen Hefeteig-Rezepten unterscheidet, ist die Kombination aus Milch und Butter im Teig. Während viele Bun-Rezepte nur auf Wasser setzen, sorgen hier die Milchproteine und das Fett der Butter für eine Krume, die unglaublich zart und saftig bleibt — selbst noch am nächsten Tag. Die Menge an Hefe ist dabei bewusst moderat gehalten: Nicht so wenig, dass der Teig nicht aufgeht, aber auch nicht so viel, dass der Hefegeruch alles überlagert. Der kleine Trick mit dem Zucker, der direkt mit der Hefe vermischt wird, beschleunigt die Aktivierung der Hefe zuverlässig und sorgt für einen gleichmäßig lockeren Teig. Und das Ei-Wasser-Gemisch als Glasur vor dem Backen? Das ist das Geheimnis hinter der seidigen, goldbraunen Oberfläche, an der der Sesam perfekt haftet.

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Tipps für das perfekte Burger Bun

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Zutaten

Für ca. 10 Burger Buns:

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Zubereitung

  1. Den Teig vorbereiten: Gib die lauwarme Milch zusammen mit der geschmolzenen, aber nicht mehr heißen Butter in eine große Rührschüssel. Die Butter sollte zerlassen, aber auf Raumtemperatur abgekühlt sein, damit sie die Hefe nicht schädigt. Schlage ein Ei auf und gib es ebenfalls hinzu, dann kommt das Salz dazu. In einer kleinen Schüssel vermischst du die frische Hefe mit dem Zucker und rührst kurz um — schon nach einer Minute siehst du, wie die Mischung flüssig wird und anfängt zu schäumen. Das ist ein gutes Zeichen! Gib die aktivierte Hefemischung zu den übrigen Zutaten in die große Schüssel. Jetzt kommt das Mehl dazu, am besten in zwei bis drei Portionen, damit es sich besser einarbeiten lässt. Knete den Teig entweder mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine (Knethaken) für mindestens 8–10 Minuten, bis er geschmeidig und elastisch ist. Der Teig darf ruhig noch etwas klebrig wirken — das ist bei diesem Rezept vollkommen normal und beabsichtigt. Widersteht dem Impuls, mehr Mehl hinzuzufügen!
  1. Ersten Gehgang: Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn zurück in die Schüssel und decke diese mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie ab. Stell die Schüssel an einen warmen Ort — ideal sind 25–30 Grad. Lass den Teig jetzt mindestens 60 Minuten ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Diese Ruhephase ist entscheidend: In dieser Zeit entwickelt der Teig Volumen und Aroma. Wenn deine Küche kühler ist, plane einfach etwas mehr Zeit ein — Eile ist beim Hefeteig fehl am Platz.
  1. Brötchen formen und zweiter Gehgang: Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, schlägst du ihn einmal kurz durch und holst ihn aus der Schüssel. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche teilst du ihn nun in etwa zehn gleich schwere Portionen von je ca. 100 g auf — eine Küchenwaage ist hier sehr hilfreich. Forme jede Portion zu einer runden, glatten Kugel, indem du den Teig mit der hohlen Hand kreisförmig über die Arbeitsfläche rollst. Lege die Kugeln mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Drücke jede Kugel dann sanft mit der flachen Hand leicht platt — so bekommt das Bun die typische flache Brötchen-Form. Decke das Blech erneut ab und lasse die Teiglinge weitere 15 Minuten ruhen. In der Zwischenzeit heizt du den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vor.
  1. Glasur auftragen und backen: Verquirle das zweite Ei mit den 2 EL Wasser zu einer gleichmäßigen Eistreiche. Bestreiche damit kurz vor dem Backen jeden Teigling großzügig und gleichmäßig — achte darauf, wirklich die gesamte Oberfläche zu bedecken, das sorgt für die goldbraune, glänzende Farbe. Streue anschließend nach Belieben Sesam auf die bestrichenen Buns. Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Buns für ca. 18–20 Minuten. Beobachte sie aber gegen Ende der Backzeit — je nach Ofen können sie auch schon nach 15 Minuten fertig sein. Sie sollten goldbraun sein, aber nicht zu dunkel werden, da sie sonst zu fest werden. Wenn du auf ein Bun klopfst und es hohl klingt, ist es perfekt durchgebacken.
  1. Das finale Toasten: Lass die frisch gebackenen Buns zunächst auf einem Gitterrost vollständig auskühlen. Wenn du sie gleich verwenden möchtest, schneide sie in der Mitte auf und toaste die Schnittflächen kurz in einer heißen, trockenen Pfanne oder im Toaster an. Diese letzte Veredelung ist mein absoluter Lieblingstipp: Die angerösteten Schnittflächen entwickeln wunderbare Röstaromen, nehmen Soßen besser auf, ohne sofort durchzuweichen, und geben dem ganzen Burger eine herrliche knusprige Note, die jedes Sandwich-Brötchen aus dem Supermarkt weit hinter sich lässt.

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Serviervorschlag

Diese Burger Buns sind die perfekte Basis für alle erdenklichen Burger-Kreationen — vom klassischen Beef-Burger mit Cheddar, Bacon und karamellisierten Zwiebeln bis hin zum vegetarischen Portobello-Burger oder einem sommerlichen Hähnchen-Avocado-Burger. Schneide die Buns auf, toaste die Schnittflächen kurz an und belege sie nach Herzenslust. Als Beilagen passen selbst gemachte Pommes frites, ein frischer Coleslaw oder ein knackiger grüner Salat wunderbar dazu. Zu trinken empfehle ich ein eiskaltes Craft-Bier oder eine selbst gemachte Limonade — das rundet den ganzen Burger-Abend stimmig ab. Wenn du Buns übrig hast, lassen sie sich übrigens prima einfrieren und bei Bedarf einfach kurz aufbacken oder toasten. Plane also gerne die doppelte Menge ein, dann hast du immer frische Buns griffbereit, wenn die Lust auf Burger kommt!

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Lisa Weber

Lisa Weber

Mama & Küchenchefin

Als Mutter von drei Kindern weiß ich, wie wichtig schnelle, leckere und alltagstaugliche Rezepte sind. Auf Saucenmeister.de teile ich meine liebsten Saucen, Dips und Pasta-Rezepte – unkompliziert nachzukochen und jedes Mal ein echter Genuss für die ganze Familie!

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