Vegane Burger Pattys – Saftig & proteinreich selbst gemacht – Pasta Rezept
Pasta Saucen & Nudelgerichte

Vegane Burger Pattys – Saftig & proteinreich selbst gemacht

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Vegane Burger Pattys – Saftig & proteinreich selbst gemacht – Pasta Rezept
📅 19. Juli 2018 Pasta Saucen & Nudelgerichte
⏱️Vorbereitung15 Min.
🍳Kochzeit20 Min.
⏰️Gesamt35 Min.
👥Portionen4
📊SchwierigkeitEinfach

Erinnerst du dich an den Moment, als du das erste Mal einen wirklich guten veganen Burger gegessen hast — und dich dabei ertappt hast zu denken: Das schmeckt ja tatsächlich fantastisch? Mir ging es vor ein paar Jahren genauso. Ich stand an einem heißen Sommersamstag in der Küche, der Kühlschrank war halb leer, und auf dem Tisch warteten eine Tüte mehligkochender Kartoffeln, ein Glas Kichererbsen und eine Handvoll Babyspinat auf ihren großen Auftritt. Was aus dieser improvisierten Situation entstand, hat sich seitdem zu einem meiner liebsten Rezepte entwickelt — und zu dem am häufigsten nachgefragten Rezept von Freunden und Familie, die sonst überzeugte Fleischesser sind.

Diese veganen Burger Pattys sind kein Kompromiss. Sie sind keine trockene, geschmacklose Alternative, die man nur dann isst, wenn nichts anderes im Haus ist. Sie sind saftig, würzig, außen knusprig goldbraun gebraten und innen wunderbar weich — mit einem Tiefgang im Geschmack, der von hausgemachtem Hummus, frischem Zitronenabrieb und einer kleinen Schärfe aus Chiliflocken kommt. Genau das macht sie so besonders: Du backst nicht einfach eine Gemüsebulette — du baust einen kompletten Geschmack auf, Schicht für Schicht. Das Tahini verleiht eine nussige Cremigkeit, der Kreuzkümmel bringt Wärme und Tiefe, und die Zitrone hebt alles mit einem frischen, hellen Akzent auf. Wer einmal selbst Hand anlegt und merkt, wie der Teig unter den Fingern zu einem festen, formbaren Patty wird, der will sie nie mehr fertig kaufen.

Ja, das Rezept braucht etwas Zeit — das gebe ich offen zu. Aber nach dem zweiten oder dritten Mal läuft es wie von selbst. Du entwickelst ein Gefühl dafür, wie fest der Teig sein muss, wie heiß das Öl sein sollte, und wann der perfekte Moment zum Wenden gekommen ist. Genau das ist Kochen, wie ich es liebe: nicht nach Anleitung abarbeiten, sondern wirklich verstehen, was man da tut — und dann beherzt loslegen.

Warum dieses Rezept

Was dieses Rezept so besonders macht, ist die Kombination aus zwei Texturbausteinen: Die mehligkochenden Kartoffeln sorgen für eine bindende, leicht fluffige Basis, während die zu Hummus verarbeiteten Kichererbsen cremige Fülle und pflanzliches Protein beisteuern. Dieser Doppelansatz macht die Pattys sämiger und stabiler als klassische Gemüsebratlinge, die oft beim Wenden zerfallen. Der entscheidende Trick liegt außerdem im Babyspinat: Er wird nicht nur kleingehackt, sondern danach gründlich ausgedrückt, damit überschüssiges Wasser den Teig nicht aufweicht. Und wer die Pattys in reichlich heißem Rapsöl brät statt sie nur mit ein paar Tropfen zu beträufeln, bekommt eine Kruste, die tatsächlich knuspert — so wie es ein guter Burger-Patty verdient.

Tipps für das perfekte Vegane

Zutaten

Für 4–5 Pattys:

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen. Schäle die Kartoffeln und schneide sie in kleine, gleichmäßige Würfel — etwa 1–2 cm Kantenlänge, damit sie schnell und gleichmäßig garen. Gib sie in einen Topf mit gut gesalzenem Wasser und koche sie bei mittlerer bis hoher Hitze, bis sie fast auseinanderfallen. Das dauert je nach Würfelgröße etwa 15–20 Minuten. Wenn du mit einer Gabel hineinpikst und sie ohne Widerstand zerfallen, sind sie genau richtig. Lass sie danach kurz ausdampfen, damit überschüssige Feuchtigkeit entweicht — das hilft später bei der Konsistenz des Teigs. Gib die Kartoffeln in eine große Schüssel und lasse sie etwas abkühlen.
  1. Hummus mixen. Lass die Kichererbsen in einem Sieb gut abtropfen und schüttle sie kurz, damit möglichst wenig Flüssigkeit im Teig landet. Gib sie zusammen mit den geschälten Knoblauchzehen, dem Tahini, dem Olivenöl und dem Saft der halben Zitrone in einen Mixer oder Zerkleinerer. Mixe alles zu einer glatten, cremigen Masse — ähnlich wie ein klassischer Hummus. Schmecke die Masse jetzt schon mit Salz, dem Kreuzkümmel und den Chiliflocken ab. Der Hummus sollte aromatisch und leicht würzig sein, denn er ist der Geschmacksträger des gesamten Pattys.
  1. Spinat vorbereiten. Wasche den Babyspinat gründlich und schüttle ihn trocken. Hacke ihn dann auf einem Schneidebrett fein — je kleiner, desto besser verteilt er sich später im Teig und stört nicht die Patty-Form. Gib den gehackten Spinat in ein sauberes Küchentuch oder lege ihn portionsweise in deine Hand und drücke ihn kräftig aus. Du wirst überrascht sein, wie viel Wasser dabei austritt. Dieser Schritt ist nicht optional — er ist der Unterschied zwischen einem Teig, der sich formen lässt, und einer matschigen Masse. Lege den ausgedrückten Spinat beiseite.
  1. Teig zusammenstellen. Zerdrücke die abgekühlten Kartoffeln in der großen Schüssel mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer — kein elektrisches Gerät nötig, eine leicht grobe Struktur ist in Ordnung. Gib Pfeffer, den Abrieb der ganzen Bio-Zitrone und den gemahlenen Koriander dazu und vermenge alles gut. Füge nun den Hummus und den ausgedrückten Spinat hinzu. Siebe das Dinkelmehl darüber und knete alles von Hand zu einem gleichmäßigen, festen Teig. Der Teig sollte sich formen lassen, ohne an den Händen zu kleben. Falls er zu weich ist, gib noch etwas Dinkelmehl dazu. Schmecke jetzt nochmals mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab.
  1. Pattys formen und panieren. Teile den Teig in 4–5 gleichmäßige Portionen. Forme jede Portion mit nassen oder leicht geölten Händen zu einem runden, flachen Patty — etwa 1,5 cm dick und in der Größe eines Burgerbrötchens. Streue großzügig Paniermehl auf einen flachen Teller und wende jedes Patty darin von beiden Seiten, sodass es gleichmäßig bedeckt ist. Das Paniermehl schließt die Oberfläche und sorgt beim Braten für die gewünschte Kruste.
  1. Pattys braten. Gieße etwa 1 cm hoch Rapsöl in eine große, schwere Pfanne — eine gusseiserne Pfanne ist ideal. Erhitze das Öl bei mittlerer bis hoher Hitze, bis es leicht zu flimmern beginnt. Lege die Pattys vorsichtig hinein — sie sollten sofort leise zischen. Brate sie etwa 4 Minuten auf jeder Seite, bis sie tiefgoldbraun und knusprig sind. Wende sie dabei mehrmals behutsam mit einem breiten Pfannenwender, damit beide Seiten gleichmäßig Farbe bekommen und die Mitte durchgart. Nach dem Braten legst du die Pattys auf ein Küchentuch, damit überschüssiges Öl abtropfen kann — und schon sind sie bereit.

Serviervorschlag

Diese veganen Pattys machen in einem knusprigen Burgerbrötchen mit frischem Blattsalat, Tomatenscheiben und einem großzügigen Klecks Avocado-Creme oder veganem Tzatziki eine echte Hauptrolle. Besonders schön: Röste die Burgerbrötchen kurz in der Pfanne an, in der die Pattys gebraten wurden — so nehmen sie das Aroma des Öls auf. Als Beilage passen gebackene Süßkartoffelspalten aus dem Ofen oder ein frischer Tomatensalat mit frischen Kräutern wunderbar dazu. Wer auf das Brötchen verzichten möchte, serviert die Pattys auf einem Bett aus Rucola mit etwas Zitronendressing — elegant und leicht. Als Getränk empfehle ich ein kühles Pils, einen frischen Holunderblütensirup mit Mineralwasser oder einen trockenen Roséwein, der die Würzigkeit der Pattys schön ergänzt, ohne sie zu überdecken.

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Lisa Weber

Lisa Weber

Mama & Küchenchefin

Als Mutter von drei Kindern weiß ich, wie wichtig schnelle, leckere und alltagstaugliche Rezepte sind. Auf Saucenmeister.de teile ich meine liebsten Saucen, Dips und Pasta-Rezepte – unkompliziert nachzukochen und jedes Mal ein echter Genuss für die ganze Familie!

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